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Nominierung für den Kölner Design Preis 2018

Bachelorarbeit zum Thema Emojis

Die Anzahl der vorhandenen Emojis wächst stetig und beeinflusst die Kommunikation, aber auch die Wirtschaft und viele Unternehmen. Doch gibt es trotz der Vielfalt an Emojis immer noch Situationen, die nicht durch die kleinen Bildzeichen ausgedrückt werden können?

Diesem Thema widmete sich Michelle Lennartz, Grafik- und Webdesignerin bei Atelier Steinbüchel & Partner, in ihrer Bachelorarbeit. Emojis verleihen geschriebenen Texten die Emotionen. Ein gezeichnetes Gesicht löst in unserem Gehirn dieselbe Reaktion hervor, wie ein echtes Gesicht. Somit versuchen wir durch Emojis die fehlende Körpersprache und Mimik in geschriebenen Nachrichten zu ersetzen. „Emoji“ ist die am schnellsten wachsende „Sprache“ der Welt, aktuell existieren über 2.600 Emojis.

In einer Diskussion mit jungen Studenten wurden Ausdrücke oder Situationen festgestellt, für die es keine passenden Emojis gibt. Zum Beispiel gab es kein Emoji für das Gefühl von Hunger, beziehungsweise den Genuss von Speisen. Genauso fehlte das Emoji, mit welchem man jemanden die Daumen drücken kann. Daumendrücken ist keine internationale Geste, deshalb wurde es bis jetzt noch nicht berücksichtigt. Insgesamt wurden von Michelle Lennartz neun neue Emojis entwickelt und visualisiert.

Mit dieser Bachelorarbeit ist sie für den Kölner Design Preis 2018 nominiert. Dies ist ein besonderer Preis für junge Designabsolventen in Köln. Alle Nominierten dürfen vom 26. Oktober bis 18. November 2018 ihre Arbeit im Museum für Angewandte Kunst in Köln ausstellen.

Weitere Informationen finden Sie hier, auf der offiziellen Seite des Kölner Design Preises.