Meet me online: Die beliebtesten digitalen Meeting-Tools

Die letzten Monate waren wohl für alle turbulent. Umstellungen und Neudenken waren und sind auf so vielen Ebenen gefragt, doch viele haben eines gemeinsam: Mehr Fokus auf digitale Kommunikation! Ob in Schulen, für interne Mitarbeiter-Kommunikation oder Meetings mit Kunden: Die Relevanz von Video-Meeting-Tools ist drastisch gestiegen und es zeichnet sich bereits ab, dass dies vorerst auch so bleiben wird. Wir haben uns die fünf beliebtesten Tools einmal genau angeschaut!

Skype – Der Klassiker

Skype war vor einigen Jahren vermutlich das bekannteste Video-Meeting-Tool. Skype stand für kostenlose, einfache und unkomplizierte (Video-) Internet-Telefonie. Nachdem Nutzern letzteres in den letzten Jahren durch Messenger-Apps wie z.B. WhatsApp sogar noch einfacher gemacht wurde, wurde es etwas ruhiger um Skype. Dies hat sich durch die Corona-Krise nun wieder geändert. Schnell ist Skype wieder zu einem der beliebtesten Tools geworden.

Videoanrufe über Skype sind nach wie vor kostenlos und sowohl als Eins-Zu-Eins-Call, als auch in der Gruppe möglich. Früher eine reine Desktop-App, ist Skype heute auch als mobile App auf dem Smartphone verfügbar. Besonders für Beratungen oder Meetings wichtig: Auch Desktop-Sharing ist kein Problem. Funktionen wie Whiteboards oder Dateiablage gibt es jedoch nicht. Bis zu 50 Teilnehmer können an einem Gruppencall via Skype teilnehmen. Wer sich wundert, was aus der Business-Variante „Skype-For-Business“ geworden ist: Diese wurde mittlerweile von der Plattform Microsoft-Teams abgelöst.

Microsoft Teams – Der Allrounder

Microsoft Teams ist nicht nur der Nachfolger von Skype-For-Business, sondern auch Teil der Microsoft-Office-365-Suite und binnen kürzester Zeit ein sehr beliebtes Kommunikations-Tools in Unternehmen geworden. Die kostenlose Teams-Free-Version steht jedem Nutzer mit einem Microsoft-Konto zur Verfügung und ist mit bis zu 300 Mitgliedern nutzbar. Ideal z.B. für kleine Unternehmen, werden in der Gratisversion auch Gastzugänge, Videotelefonate (auch in Gruppen) und die Bildschirmfreigabe unterstützt.

Als professionelles Video-Conferencing-Tool gibt es Microsoft-Teams in Verbindung mit der Business-Version von Office 365. In dieser Variante lassen sich z.B. Videokonferenzen in HD-Qualität mit bis zu 250 Teilnehmern abhalten, Dateien gemeinsam nutzen sowie Meetings planen und aufzeichnen.

TeamViewer – Der Hidden Champion

TeamViewer ist ein Tool, das einige vor der Corona-Krise und dem Wiederbeleben der Videotelefonie als ein Tool kannten, das vorrangig für den PC-Fernzugriff genutzt wurde, also um sich von extern auf einen Rechner zu schalten (z.B. externe IT-Dienstleister). Die Möglichkeiten der Videotelefonie innerhalb des Tools, wurden in den letzten Monaten quasi neu entdeckt. Viele Conferencing-Funktionen gibt es nicht, zentrale Funktionen wie z.B. Bildschirmfreigaben sind aber enthalten. TeamViewer ist kein kostenloses Programm, die Lifetime-Lizenzen sind jedoch vergleichsweise kostengünstig. Die günstigste „Business“ Version gibt es bereits für 499€, diese erlaubt Konferenzen mit bis zu 15 Teilnehmern.

Citrix GoTo Meeting – Der Unkomplizierte

GoToMeeting ist vor allem aufgrund der einfachen Installation und recht intuitiven Handhabung ein beliebtes Tool. Die Organisation von Konferenzen erfolgt hier über einen Moderator, der Meetings über den Google-Kalender oder Microsoft-Outlook planen kann. Der Moderator entscheidet außerdem über die Freigabe von präsentierten Bildschirminhalten, kann diese Kontrolle und Moderatoren-Rechte aber auch an andere Teilnehmer abgeben. Citrix-GoToMeeting-Abonnements gibt es ab 19€ monatlich, zum Ausprobieren gibt es eine 14-tägige kostenlose Testversion.

join.me – Der Einsteiger

join.me ein einfaches und günstiges Online-Meeting-Tool, das bereits in der kostenlosen Version einige Features mitbringt. In dieser Version können bis zu zehn Teilnehmern an Konferenzen teilnehmen, außerdem gehören zur Basis-Version Funktionen wie die Bildschirmfreigabe, Dateien-Übertragung und vier Whiteboards. Viele weitere Funktionen kommen mit den „Pro“,- oder „Enterprise“-Paketen, in denen bis zu 50 oder sogar 250 Teilnehmern möglich sind.